Schielen (Strabismus)

Strabismus bedeutet Schielen, das heisst das Abweichen von der normalen parallelen Augenstellung. 

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Hierfür gibt es vielerlei Ursachen. Am bekanntesten ist das kindliche Schielen. Schielen im Erwachsenenalter kann aus einem kindlichen Schielen hervorgegangen sein, aber auch durch einen Unfall oder eine Erkrankung entstanden sein. 

Behandlung des Strabismus: Operation gegen das Schielen

Die Behandlung der unterschiedlichen Strabismusformen kann konservativ (zum Beispiel durch eine Brillenverordnung) oder chirurgisch durch eine Operation der Augenfehlstellung erfolgen.

Im Kindesalter ist es besonders wichtig, die Amblyopie (Sehschwäche) zu erkennen, zu behandeln und zu kontrollieren, was oft über mehrere Jahre erfolgen muss.

Die sogenannte Schiel-Operation ist von dieser Behandlung unabhängig und ersetzt nicht die Brille. Denn die Schieloperation hat keine optische Wirkung, sondern wirkt auf die Ausrichtung beider Augen zueinander. 

 

Die Hauptsäulen der strabologischen Therapie sind:

  • Die bestmögliche Brillenversorgung für eine optimale Sehfunktion (die bei Bedarf in manchen Fällen auch durch eine Kontaktlinsen-Versorgung ersetzt werden kann).
  • Die Klebebehandlung, respektive das Abdecken jeweils eines Auges mit Pflaster (oder mit Folie). Das ist die sogenannte Okklusionsbehandlung bei einer erkannten Amblyopie (Sehschwäche).
  • Und schließlich die Operation von Augenfehlstellungen.

In der Sehschule der Pallas Kliniken können die verschiedenen Schielformen von unseren Orthoptistinnen und Augenärzten untersucht und behandelt werden.