Pallas Kliniken
info@pallas-kliniken.ch
Louis Giroud-Strasse 20
4600 Olten
Solothurn
CH
+41 58 335 00 00

Akne – was tun gegen unreine Haut?

Mitesser, Pickel, unreine Haut können das Wohlfühlbefinden erheblich beeinträchtigen. Unsere Spezialisten verhelfen Ihnen zu einem ebenmässigen Teint und geben Ihnen Ihr Strahlen zurück.

Reine Haut | schöner Teint | perfekte Ausstrahlung

Ihr Weg zu schöner Haut in den Pallas Kliniken. Unsere Experten für medizinische und ästhetische Dermatologie machen den Blick in den Spiegel zu einem Wohlfühlereignis.

Im Folgenden erhalten Sie Informationen rund um die Auslöser und Entstehung von Akne, ihre verschiedenen Arten und mögliche Behandlungen.

Was ist Akne und wie entsteht sie?

Akne ist eine multifaktorielle Erkrankung. Sie ist eine teils genetisch, teils hormonell bedingte Hauterkrankung. In der Haut befinden sich Talgdrüsen. Diese werden z. B. durch die verstärkte Ausschüttung von Hormonen, vor allem im jugendlichen Alter, dazu angeregt, übermässig viel Talg zu produzieren. Normalerweise wird dieser Talg durch die Poren nach aussen abgeführt. Manche Menschen leiden allerdings unter einer Verhornungsstörung, bei der in den Poren zu viele Hornzellen gebildet werden. Dies führt zu einer Verstopfung des Talgdrüsengangs. In der Folge bilden sich Mitesser. Bei weiterhin hoher Talgproduktion und anhaltender Porenverstopfung entsteht ein Rückstau in der Pore. Bakterien können sich vermehren und für eine entzündliche Reaktion sorgen. Diese entzündeten Poren und Haarfollikel bezeichnet man als Akne. Es bilden sich Pickel, Pusteln und Knoten. Diese treten typischerweise im Gesicht an Kinn, Stirn und Wangen, oder am Hals und Rücken, die bei nicht-Behandlung unschöne Narben und Pickelmale nach sich ziehen können.

Welche Formen von Akne gibt es?

Akne ist ein Überbegriff für mehrere Formen von unreiner Haut, die sich in ihrer Entstehung ähneln.

Nach vorherrschenden Hautveränderungen werden grundsätzlich drei Typen unterschieden:

  • Acne comedonica
  • Acne papulopustulosa
  • Acne conglobata

Es wird (unter anderem.) unter folgenden Aknearten unterschieden:

Acne vulgaris

Diese Art der Akne wird auch als die gewöhnliche Akne bezeichnet, weil sie am häufigsten auftritt. Hier liegt die Ursache in der oben erläuterten Verstopfung der Poren durch erhöhte Talgproduktion im Jugendalter.

Acne inversa

Diese Akne inversa bezeichnet eine schwere Entzündung von Talgdrüsen und Haarfollikeln. Meist tritt sie unter den Achseln und im Intimbereich auf. Die Entstehung der schweren Entzündungen ist nicht vollständig bekannt, jedoch vermutet man einen Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen (häufig im Pubertätsalter). Bei Ausbleiben einer medizinischen Behandlung durch einen Hautarzt kann die Krankheit durch eine Ausbreitung der Entzündung vom Haarfollikel auf umliegendes Gewebe einen schweren Verlauf annehmen und Narben hinterlassen.

Acne aestivalis (Mallorca Akne)

UV-Strahlung setzt schädliche Stoffe auf der Haut frei, die in Verbindung mit Make-Up oder Sonnencremes enthaltenen Fetten, sowie Talg, chemische Reaktionen bewirken, die Entzündungen der Haut fördern.

Acne comedonica (Komedonenakne)

Hierbei handelt es sich um eine leichte Form der Akne. Mitesser zeigen sich durch entweder kleine schwarze Punkte auf der Haut oder leichte Unebenheiten. Die mit Talg verstopften Poren sollten jedoch nicht selbst ausgedrückt werden, weil dann eine erhöhte Entzündungsgefahr der Pore besteht und die Abheilung verzögert wird.

Es gibt noch weitere Formen der Acne (medikamentös ausgelöste Akne, Berufsakne, Acne tarda)

Warum bekomme ich im Erwachsenenalter Akne?

Auch bei Erwachsenen kann es durch hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel bei Frauen in der Schwangerschaft, oder nach Absetzen der Pille zu vermehrter Talgproduktion und Verhornungsstörungen kommen. Das zuvor durch die Pille zugeführte Östrogen wirkt den männlichen Sexualhormonen (Androgene) entgegen und hemmt die Talgproduktion. Wird die Östrogenzufuhr verringert, kann es es wieder zu verstärkter Talgbildung und Verstopfung der Poren kommen. Auch dann können sich Entzündungen, Eiterpickel, Pusteln und Knoten bilden.

Was kann man gegen Akne tun? Wie werde ich Akne los?

Zunächst bestimmen unsere Hautärzte den Schweregrad und den Typus Ihrer Akne. Anschliessend wird die für Sie optimale Behandlung erstellt. Äusserliche Therapien erfolgen mit speziellen Salben oder anderen medizinischen Lösungen. Diese eliminieren, z.B. die Bakterien in den Poren ab und lösen vorliegende Verhornungen, sodass es nicht mehr zur Verstopfung der Talggänge und Entzündungen dieser oder der Haarfollikel kommen kann. Zusätzlich kann die Therapie auch systemisch, also mit Medikamenten, unterstützt werden. Eine Möglichkeit hierbei sind z. B. Antibiotika, die den bakteriellen Entzündungen entgegenwirken, oder andere hormonregulierende Präparate. Bei bestimmten Akneformen, wie zum Beispiel der Komedonenakne, wird eine Aknetoilette durch unsere medizinische Kosmetikerin als Behandlungsergänzung empfohlen, um Ihren ebenmässigen Teint zurückzugewinnen.

Wie lange dauert eine Aknebehandlung?

Eine professionelle Aknebehandlung dauert über ein paar Monate an, um schöne nachhaltige Ergebnisse zu sichern.

Kann man Akne vorbeugen?

Verhornungsstörungen sind genetisch bedingt. Falls Sie davon betroffen sind und eventuell zu einer verstärkten Talgproduktion neigen, sollten Sie sich an folgende grundsätzliche Regeln für eine schöne Haut halten:

Pflege bei Akne

Achten Sie darauf, keine aggressiven Reinigungsmittel zu verwenden. Unparfümierte und pH-neutrale Produkte sind zu empfehlen. In keinem Fall sollten Sie Mitesser selbst ausdrücken, da hierbei eine erhöhte Gefahr der Übertragung entzündungsfördernder Bakterien herrscht.

Akne und Ernährung

Die Ernährung kann einen Einfluss auf die Talgproduktion haben. Lebensmittel, die den Blutzuckersspiegel nach oben treiben, können Akne auslösen oder verschlimmern. Botenstoffe der Bauchspeicheldrüse sind dafür verantwortlich, den Blutzuckerspiegel zu senken. Wenn nun Lebensmittel konsumiert werden, die einen hohen Glykämischen Index haben, oder viele Molkeproteine beeinhalten, steigt der Blutzuckerspiegel immens. In der Folge werden von der Bauchspeicheldrüse in grossen Mengen Botenstoffe produziert, was die Produktion von Androgenen und schliesslich auch von Talg ankurbeln kann.

Eine Verbesserung des Hautbildes kann somit durch einen reduzierten Konsum folgender Lebensmittel erreicht werden:

  • Zucker
  • Weissmehlprodukte
  • Chips
  • Milch
  • Milchprodukte

Eine individuelle Beratung erhalten Sie von unseren Dermatologen.

Pickelmale entfernen – (wie) geht das?

co2Laser

Bei nicht behandelter Akne kann es zu Narben und Bildung von Pickelmalen kommen. Diese Imperfektionen können nachträglich mit einer CO2-Laserbehandlung korrigiert werden. Mehr zur Behandlung von Aknenarben finden Sie hier.