Pallas Kliniken
info@pallas-kliniken.ch
Louis Giroud-Strasse 20
4600 Olten
Solothurn
CH
+41 58 335 00 00

Ekzeme

Ekzeme gehören zu den häufigen Hautkrankheiten. Ekzem ist der Sammelbegriff für entzündliche, meist juckende, nicht ansteckende Hauterkrankungen. Wir unterscheiden zwischen exogenen, also durch äussere Einflüsse hervorgerufene Ekzeme, und endogenen Hautveränderungen. Diese werden vorwiegend durch innere Einflüsse hervorgerufen, für die meist auch eine genetische Veranlagung vorhanden ist. Der Grossteil der Ekzemformen lässt sich auf drei Grundtypen zurückführen: atopisches Ekzem, allergisches Kontaktekzem und toxisches Kontaktekzem.

Diagnose

Je nach Anamnese, Erscheinungsbild, Lokalisation und Art der Hautveränderung können wir ein Ekzem schnell feststellen. Dabei helfen uns auch verschiedene Tests und Scores, welche die Krankheit und ihren Verlauf dokumentieren.

Die Ursache des Ekzems aufzudecken, kann allerdings schwierig sein. Deshalb ist eine genaue Anamnese, also Familien- und Krankengeschichte des Patienten, sehr wichtig. Oft sind mehrere Faktoren an der Entstehung eines Ekzems beteiligt. In den meisten Fällen müssen Allergietests durchgeführt werden, ergänzt durch Blutanalysen. Nicht selten ist auch eine Hautbiopsie zur genauen Typisierung unerlässlich.

Allergische Kontaktekzeme können sich auf viele Substanzen aus unserer Umgebung entwickeln. Eine der häufigsten sind z.B. Nickel, Duftstoffe oder auch Konservierungsmittel, die in Produkten der täglichen Körperpflege enthalten sind.

Um den Auslöser eines Kontaktekzems festzustellen, führt Ihre Pallas Klinik Epikutantests durch. Dabei werden direkt auf der Haut des Patienten die verdächtigen Stoffe (Allergene) getestet. Nach 48 bis 72 Stunden beurteilen wir, ob und welches Allergen das Ekzem ausgelöst hat.

Therapie

Da sich das Erscheinungsbild von Ekzemen verschieden manifestiert, sind unsere Behandlungsformen auch sehr vielfältig. Die Therapien stimmen wir individuell auf die Bedürfnisse des Patienten, auf den Krankheitsverlauf und auf die Schwere der Symptome ab. Das Spektrum reicht von spezifischen Wirkstoffen in Salben, Crèmes und Lotionen für die äussere Anwendung über die Phototherapie bis zu innerlich einzunehmenden Medikamenten.

Prävention

Um Rückfälle zu vermeiden, spielt die Prävention eine entscheidende Rolle. Insbesondere müssen ein Austrocknen der Haut und Hautirritationen vermieden werden, da sonst die Barrierefunktion der Haut gegenüber den Umweltnoxen gestört wird und die Schwelle zur Neubildung eines Ekzems steigt.

Ihre Pallas Klinik gibt Ihnen auch wertvolle Tipps zur geeigneten Pflege Ihrer Haut.