Hallo, Herr Doktor

Die GlücksPost und der Blick am Abend haben uns als Experten beigezogen wenn es um Fragen zu den Themen Augenkrankheiten, Augenlaser, Hautkrankheiten, Venenkrankheiten geht.

Die Pallas Kliniken sind sehr bemüht, Ihre Fragen umgehend zu beantworten.

Schönheit

«Was ist der Unterschied zwischen Implantat oder Eigenfett»

Sylvester M. Maas M.D., Leitender Arzt Plastische Chirurgie, Pallas Kliniken Olten: «Die meisten Brustvergrösserungen werden immer noch mit Implantaten durchgeführt. Implantate haben den Vorteil, dass eine Vergrösserung über mehrere Körbchengrössen möglich ist, und sie gewährleisten eine stabile, teils auch stützende Form. Aber es handelt sich beim Implantat immer um einen Fremdkörper, der bleibt, während unser Körper dem Alterungsprozess unterworfen ist. Oft ist deshalb später eine Zweitoperation nötig, um ein harmonisches Erscheinungsbild beizubehalten. Hier liegen die Vorteile einer Brustvergrösserung mit Eigenfett: Das Gewebe wird an ausgewählten Körperstellen entnommen und bei der Brust wieder formgebend eingesetzt. Im Gegensatz zu Implantaten ist die Grössenkorrektur aber begrenzt und das Brustvolumen nach der Behandlung lässt sich weniger genau prognostizieren. Welche Methode die für Sie richtige ist, entscheiden Sie am besten im Beratungsgespräch mit dem Facharzt für Plastische Chirurgie.»

Augenlaser + Implantate

«Ich habe mich vor ein paar Jahren einer Grauen-Star-Operation unterzogen. Aber in letzter Zeit merke ich, dass ich in die Ferne nicht mehr hundertprozentig sehe. Und auch beim Lesen hab eich Mühe. Kann man etwas dagegen tun?» Elisabeth K., aus Z.

Dr. med. Heino Hermeking, stv. Chefarzt Augenheilkunde der Pallas Kliniken: «Ja, es gibt Möglichkeiten. Seit Jahren wenden wir die sogenannte Add-On-Methode an. Dabei handelt es sich um winzige Implantate, die nach einer vorausgegangenen Operation des grauen Stars (Katarakt) vor die künstlichen Erstlinsen zusätzlich ins Auge eingesetzt werden. Und zwar gezielt, schmerzfrei und mit nachhaltiger Wirkung. Damit lassen sich auch viele Jahre nach dem ersten Eingriff optische Restfehler beheben. Zum Beispiel eine Kurz- oder eine Weitsichtigkeit oder gar eine Hornhautverkrümmung.Darüber hinaus können Add-On-Linsen mit einer speziellen, multifokalen Oberfläche den Alltag des Träges praktisch brillenunabhängig machen. So können sie auch Mankos aus jenen Jahren beheben, wo massgeschneiderte Kunstlinsen noch gar nicht zur Verfügung standen.Die Add-On-Linsen ermöglichen ein bequemes und in der Regel brillenfreies Sehen in die Ferne, am Bildschirm sowie in die Nähe – das heisst also in alle Distanzen. Auch im fortgeschrittenen Alter ist so ein optimales Sehen möglich und vermittelt höchste Lebensqualität.»

Augenlaser + Implantate

«Kann man die Alterssichtigkeit behandeln lassen?»

Die Alterssichtigkeit trifft alle. Die Linse verliert an Elastizität und damit auch die Fähigkeit, scharf in die Nähe zu fokussieren. Oft wird dies ab ca 45 Jahren «sichtbar». Noch immer glauben viele, nur mit einer Lesebrille liesse sich die Alterssichtigkeit beheben. Aber es gibt mehr Möglichkeiten. Eine davon ist die sogenannte Monovision. Dabei wird das Führungsauge auf die Ferne und das nicht dominante Auge auf die Nähe eingestellt und unser Gehirn übernimmt die gewünschte «Scharfeinstellung». Ich empfehle Ihnen eine Abklärung beim Augenarzt, der sich häufig mit dem Thema Brillenfreiheit auseinandersetzt. Mit seinem Team wird in der Regel nach einer detaillierten Voruntersuchung eine Simulation mit Kontaktlinsen durchgeführt, die Sie die neue Sehlösung erleben lässt. So können Sie bereits vor der Korrektur testen, ob die Monovision im Alltag die für Sie richtige Lösung ist. Für kleinere Korrekturwerte kommt oftmals der Laser zum Einsatz, bei grösseren Korrekturen Kunstlinsen. Neben der Monovision bieten neue Implantate die Chance der Alterssichtigkeit zu trotzen.

Grüner Star

«Eine Bekannte, sie ist über 50 Jahre alt, hat mir geraten, ich solle mindestens alle zwei Jahre zum Augenarzt. Muss ich das wirklich? Ich sehe ausgezeichnet.», Katrin R. aus O.

Prof. Maya Müller: «Liebe Frau R. Ihre Bekannte hat Recht. So ab dem 40. Altersjahr ist es sogar empfehlenswert, öfters zum Augenarzt zu gehen. Der Fachmann kontrolliert in erster Linie Ihren Augendruck. Das ist eine wichtige Untersuchung beim ‹Grünen Star›, den man im Fachjargon Glaukom nennt. Es ist eine Bezeichnung für eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen der Sehnerv über die Jahre Schadenerleidet. Der Sehnerv ist die Struktur, welche die Sehinformationen vom Auge zum Gehirn weiterleitet. Das Glaukom entwickelt sich schleichend, oft merkt der Patient gar nicht selbst, dass sein Gesichtsfeld eingeschränkt ist. Nur durch eine frühe Erkennung und Behandlung kann ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden.»

Femtokatarakt

«Ich leide an beginnendem grauen Star und trage schon seit Jahren eine Brille, aber die stört mich eigentlich. Lässt sich beides mit einer OP lösen? Gibt es verschiedene Verfahren?» Peter O. aus B.

Prof. Dr. med. Carsten H. Meyer: «Lieber Herr O., grundsätzlich kann man beide Fragen mit Ja beantworten. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, sich neben der traditionellen Methode auch mit dem Femtolaser behandeln zu lassen. Damit erreichen wir maximale Sicherheit und höchste Präzision. Heute bietet die Graue-Star-Operation die Chance, gleichzeitig eine Sehkorrektur vorzunehmen. Bei der Wahl der Kunstlinse wird auch die Sehdistanz bestimmt, in die Sie nachher ohne Brille scharf sehen können. Das Angebot an Kunstlinsen ist enorm gross und deshalb empfehle ich Ihnen, sich umfassend über die diversen Möglichkeiten beraten zu lassen. Das Eingehen auf Ihre individuellen Sehbedürfnisse entscheidet darüber, wie gross Ihr Sehkomfort später sein wird. Die Pallas Kliniken verfügen über eine grosse Auswahl an Kunstlinsentypen, die sich auch für spezielle Bedürfnisse eignen. Wir legen bei uns Wert darauf, dass Sie gemeinsam mit unseren Augenärzten und Optikern die für Sie ideale Lösung finden.»

Augenlaser + Implantate

«Sind Augenlaser-Operationen sicher?» Georg V., St. Gallen

Die Sehkorrektur mittels Laser oder Implantation einer Kunstlinse ist ein Routineeingriff, die Komplikationsgefahr ist bei Einhaltung der modernen Einschlusskriterien äusserst gering. Drei von vier erwachsenen Brillenträgern erfüllen alle Voraussetzungen, ihren Sehfehler operativ korrigieren zu lassen. Wir können nicht nur Kurz und Weitsichtigkeit, sondern auch Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit beheben. Damit der Facharzt eine individuell abgestimmte Methode auswählen kann, ist eine präzise Voruntersuchung zwingend. Optometrist und Augenarzt überprüfen die Fehlsichtigkeit und die Beschaffenheit des Auges, um die optimale Korrekturmethode empfehlen zu können. Vorsicht: Erfolgt die Korrektur aus Spargründen im Ausland, entstehen oft nicht nur Probleme beim Beratungsgespräch (Sprache!) sondern auch bei der Nachbetreuung.

Altersflecken

«Mich stören die Altersflecken im Gesicht und auf den Händen. Muss ich sie entfernen und tut das weh?» Nadine S. aus B.

Dr. Schänzle: «Liebe Frau S., Altersflecken können Sie wegmachen lassen oder auch nicht, das ist eine ganz persönliche Frage. Man kann sie schmerzlos und ambulant behandeln. Immer mehr Menschen über 50 kommen zu uns, um sich dadurch optisch zu verjüngen. In den Pallas Kliniken erfolgt die Entfernung der Altersflecken unter örtlicher Betäubung mit modernsten CO2-Lasern. Diese entfernen hauchfein nur die oberste Hautschicht, dadurch wird die tiefere Hautschicht nicht verletzt und macht eine narbenfreie Abtragung der betroffenen Hautstellen möglich. Wichtig ist es, sich nach der Behandlung für einen gewissen Zeitraum nicht der Sonne auszusetzen.»

Haben Sie auch Fragen?

Falls Sie auch Fragen haben können Sie diese gerne an leserfragen@pallas-kliniken.ch weiterleiten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.