Es gibt viele unterschiedliche Behandlungsmethoden, die je nach Art und Schwere der Hornhautentzündung durchgeführt werden können. Bei einer bakteriellen Hornhautentzündung erfolgt eine antibakterielle Therapie, je nach Ausprägung und Keimart. Die Behandlung einer durch Viren verursachten Hornhautentzündung erfolgt mit Virustatika, die als Augentropfen, -salben, Tabletten oder auch durch eine Infusion verabreicht werden. Die nicht-infektiöse Hornhautentzündung wird durch Verabreichung künstlicher Tränen behandelt, während sich die Folgen eines Keratokonus mit Brille oder Kontaktlinsen korrigieren lassen. Ist die Sehschärfe durch Keratokonus so weit reduziert, dass auch mit Brille oder Kontaktlinse keine Sehverbesserung zu erzielen ist, besteht die Möglichkeit einer Hornhautverpflanzung. Eine weitere Methode zur Behandlung von Keratokonus-Patienten ist das Crosslinking: Man geht davon aus, dass bei Keratokonus-Betroffenen eine Störung der Kollagenfaser-Vernetzung in der Hornhaut vorliegt. Durch die Bestrahlung mit UV-Licht und das Einwirken einer medizinischen Lösung kann die Vernetzung und Stabilität der Kollagenfasern in der Hornhaut verbessert werden.
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