Durch regelmässige Vorsorgeuntersuchungen können Augenerkrankungen frühzeitig erkannt werden. Eine rechtzeitige Diagnose ermöglicht eine gezielte Behandlung und hilft, Folgeschäden zu vermeiden. Besonders in der Anfangsphase sind selbst schwerwiegende Augenkrankheiten oft gut therapierbar – insbesondere folgende:
- Grüner Star (Glaukom): eine Erkrankung des Sehnervs, bei der es häufig zu einem erhöhten Augeninnendruck kommt. Zusammen mit der altersbedingten Makuladegeneration ist der Graue Star der häufigste Faktor für eine Erblindung in der Schweiz. Bei beiden Erkrankungen kann frühzeitiges Erkennen den Erfolg der Behandlung positiv beeinflussen. Gerade bei diesen Krankheiten zeigt sich, wie wichtig eine regelmässige Voruntersuchung ist.
- Grauer Star (Katarakt): die im höheren Lebensalter fortschreitende Eintrübung der Linse im Augeninneren, die zu einem Verblassen der Farben und Verschwimmen der Konturen führt. Auch der Graue Star lässt sich frühzeitig erkennen. Mit einer künstlichen Linse anstelle der erkrankten, können die Beschwerden sehr gut behoben werden.
- Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): eine Erkrankung der Netzhautmitte (Makula, Stelle des schärfsten Sehens)
- Diabetische Netzhauterkrankung (NPDR, PDR): eine Schädigung der Netzhaut, die als Spätfolge der Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) auftritt
Regelmässige Augenuntersuchungen sind auch ohne bestehende Beschwerden wichtig. Sie helfen, sowohl ernsthafte als auch häufige altersbedingte Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.







































