Warzen bilden sich oftmals an den Händen und Fingern, sowie an den Fusssohlen und im Genitalbereich.
Warzen sind keine Seltenheit. Mit einer Kryotherapie oder einem kleinen operativen Eingriff können Sie diese aber erfolgreich behandeln.
Viele von uns werden im Verlauf ihres Lebens mit Warzen zu kämpfen haben. Diese Wucherungen, die durch eine Virusinfektion verursacht werden, sind nicht gefährlich. Aber sie sind hochansteckend. Und genau deshalb sollten sie behandelt werden. Unsere Spezialisten unterstützen Sie gerne dabei.
Key Facts
Warzen entfernen
| Behandlungsdauer: | 15-30 Minuten |
| Kosten: | Übernahme durch die Krankenkasse |
| Narkose: | Kryotherapie nein, lokale Anästhesie bei chirurgischer Entfernung |
| Aufenthalt: | ambulant |
| Nachbehandlung: | je nach Therapieart |
| Gesellschaftsfähig: | sofort |

Warzen sind gutartige Wucherungen auf der Haut. Sie werden durch Viren ausgelöst und sind immer ansteckend. Daher sollten sie in jedem Fall behandelt werden. Gefährlich sind Warzen jedoch nicht. Die Übertragung der Viren erfolgt durch Gegenstände, an denen das Virus haftet (bspw. Handtücher, gemeinsam benutzte Cremes), oder durch direkten Hautkontakt. Besonders häufig erfolgt die Infektion in feuchten Gebieten wie im Hallenbad oder in der Sauna. Warzen können je nach Art und Stelle, wo sie auftreten, unterschiedliche Symptome haben. Dazu gehören Schmerzen, Juckreiz, farbliche Veränderungen und Verhornungen. Es gibt auch Warzen ohne Symptome.
Es gibt unterschiedliche Typen von Warzen:
Vulgäre Warzen: Die vulgäre Warze wird auch Stachelwarze oder gewöhnliche Warze genannt. Sie ist die Warze, die am häufigsten auftritt. Die vulgären Warzen sind stecknadelkopf- bis erbsengross und oftmals schuppig und rau. Sie treten meistens an den Fingern, unter der Nagelplatte oder im Gesicht auf.
Plane Warzen: Diese Form der Warzen ist flach und zumeist nur wenige Millimeter gross. Am häufigsten treten sie im Gesicht und an den Händen auf. Kinder und Jugendliche sind öfters von den planen Warzen betroffen.
Warzen an den Fusssohlen: Bei den Warzen, die an den Fusssohlen auftreten, werden zwei Typen unterschieden: Mosaikwarzen und Dornenwarzen. Mosaikwarzen kommen immer in grosser Zahl vor. Sie sind sehr flach und sind oftmals mosaikartig angeordnet. Normalerweise verursachen sie keine Beschwerden. Dornwarzen können dagegen Schmerzen bereiten – vor allem beim Laufen. Sie wachsen wie Dornen in die Haut hinein. Die Oberfläche ist meist stark verhornt und weist viele dunkle Pünktchen auf.
Dellwarzen: Von der Dellwarze sind vor allem das Gesicht, der Hals, sowie Arme und Beine betroffen. Häufig leiden Kinder mit trockener Haut oder Neurodermitis an Dellwarzen. Dies weil das Abwehrsystem ihrer Haut geschwächt ist. Die Dellwarzen zeigen sich in Form von etwa stecknadelkopfgrossen, hautfarbenen bis hellroten Knötchen. Diese weisen in der Mitte eine Delle auf, die eine breiige, weissliche Flüssigkeit enthalten. Darin befinden sich auch die Viren.
Feigwarzen: Diese Warzenart tritt in erster Linie im Genital- und Analbereich auf. Die häufigste Form der Übertragung der Feigwarzen ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Die Warzen sind grau-weisslich und tritt zumeist in sogenannte Warzenbeeten auf.
Es gibt drei verschiedene Varianten, wie Warzen behandelt werden können:
Kryotherapie: Bei diesem Verfahren wird die Hornschicht der Warze mit Hilfe einer sogenannten Kürette abgetragen. Die Hautschicht, die dadurch freigelegt wird, wird anschliessend mit flüssigem Stickstoff vereist. Diese Behandlung muss mehrfach wiederholt werden.
Lösungen: Warzen können auch mit Hilfe von Lösungen bekämpft werden. Bei diesen Lösungen handelt es sich um Säuren. Diese lösen die Hornschicht der Warze. Anschliessend wird die Warze mit einer Feile schrittweise abgetragen. Die Lösung muss mehrmals täglich auf die Warze aufgetragen werden.
Chirurgische Entfernung: Warzen können auch chirurgische entfernt werden. Dafür ist eine lokale Betäubung notwendig. Sobald diese wirkt, kann die Warze herausgeschnitten werden. Anschliessend wird die Wunde sauber zugenäht und mit Hilfe eines Kompressionsverbandes geschützt. Nach dem eigentlichen Eingriff ist eine Wundkontrolle nötig und der Verband muss gewechselt werden. Zwischen dem 7. und dem 14. Tag nach der Operation müssen die Fäden gezogen werden.
Warzen bilden sich oftmals an den Händen und Fingern, sowie an den Fusssohlen und im Genitalbereich.
Es gibt verschiedene Varianten, wie Sie Warzen präventiv begegnen können. Achten Sie darauf, dass sie die folgenden Risikofaktoren minimieren können:
Vor der Warzenbehandlung gibt es immer ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Arzt oder der Ärztin, welche die Behandlung vornehmen wird. Dabei werden Sie über den genauen Behandlungsablauf sowie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen informiert. Im Rahmen dieses Beratungsgesprächs wird auch ein individueller Behandlungsplan erstellt, damit bei Ihrer Behandlung ein optimales Ergebnis erzielt werden kann.
Ein persönliches Beratungsgespräch können Sie einfach online oder telefonisch unter 058 335 00 00 vereinbaren. Die Beratung unseres Spezialisten kostet CHF 100.–. Dieser Betrag wird Ihnen bei einer Behandlung bei uns angerechnet.
Jetzt Beratungstermin anfragenUm ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen, ist eine mehrwöchige Therapie notwendig. Nach der erfolgreichen Behandlung ist Ihre Haut frei von Warzen.
Das Risiko für Nebenwirkungen ist bei der chirurgischen Entfernung der Warze am grössten. In seltenen Fällen kann es dabei zu Entzündungen, Narbenbildung oder Wundinfektionen kommen.
Unsere Spezialisten helfen Ihnen im persönlichen Gespräch gerne weiter.
Geben Sie uns im Formular gerne Ihre Anliegen oder sonstige Bemerkungen an.
Selbstverständlich werden Ihre Daten bei uns streng vertraulich behandelt.
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