IVT-Therapie bei feuchter Makuladegeneration

Die IVT-Therapie (Intravitreale Injektion) ist heute die wirksamste Behandlungsmethode bei feuchter altersbedingter Makuladegeneration (feuchte AMD) sowie bei anderen Netzhauterkrankungen wie dem diabetischen Makulaödem oder Makulaödemen nach Gefässverschlüssen.

Durch die gezielte Gabe eines Medikaments direkt ins Augeninnere lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Sehschärfe stabilisieren. Wir verwenden aktuell die folgenden Substanzen und Medikamente:

  • Aflibercept (Afqlir® 2 mg oder Eylea® 8 mg)
  • Ranibizumab (Ximluci®)
  • Faricimab (Vabysmo®)
  • Ozurdex®

Wann kommt eine IVT-Therapie zum Einsatz?

Die Therapie wird eingesetzt bei:

  • feuchter AMD
  • diabetischem Makulaödem (DMÖ)
  • Makulaödem nach retinalem Venenverschluss (CRVO/BRVO)
  • Neovaskularisationen der Netzhaut
  • entzündlichen Makulaerkrankungen

Die Medikamente blockieren sogenannte VEGF-Faktoren, die für krankhafte Gefässneubildungen und Flüssigkeitseinlagerungen in der Makula verantwortlich sind.

Wie wirkt die IVT-Therapie?

  • hemmt das Wachstum neuer, undichter Blutgefässe
  • reduziert Flüssigkeit in der Netzhaut
  • stabilisiert die Sehfunktion
  • kann das Sehen deutlich verbessern
  • verhindert bleibende Schäden an der Makula

Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Ergebnisse.

Wie läuft eine IVT-Injektion ab?

  1. Betäubung der Augenoberfläche
  2. gründliche Desinfektion
  3. kontrollierte Medikamenteninjektion in den Glaskörper
  4. kurzer Nachsorgecheck
  5. Rückkehr in den Alltag am selben Tag möglich

Die Therapie wird meist über mehrere Monate in festen Intervallen wiederholt.

Vorteile der IVT-Therapie

  • hohe Wirksamkeit bei feuchter AMD
  • wissenschaftlich sehr gut belegt
  • risikoarmes ambulantes Verfahren
  • schnelle Durchführung
  • gute Verträglichkeit
  • hohe Chance, das Sehen langfristig zu erhalten

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Häufige Fragen zur IVT-Therapie

Verbessert die IVT-Therapie meine Sehschärfe?

In vielen Fällen ja. Oft wird das Sehen stabilisiert – in rund einem Drittel verbessert es sich sogar.

Wie oft sind Injektionen notwendig?

Je nach Medikament alle 4–12 Wochen. Ihre Augenärztin oder ihr Augenarzt legt den individuellen Plan fest.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Nein, die Betäubungstropfen verhindern Schmerzen. Ein leichter Druck kann spürbar sein.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Ja, die IVT-Therapie ist in der Schweiz eine Pflichtleistung der Grundversicherung bei entsprechender Diagnose.

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Unsere Spezialisten klären Sie im persönlichen Gespräch gerne über die Behandlungsmethode auf. Geben Sie uns im Formular gerne Ihre Anliegen oder sonstige Bemerkungen an.

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