Dr. Tandogan erzählt, was ihm an seinem neuen Arbeitsort wichtig ist, was ihm an seinem Beruf besonders gut gefällt und wo er Energie tankt.

Dr. Tamer Tandogan, wie haben Sie den Einstieg als Chefarzt in den Pallas Kliniken in Olten erlebt?
Dr. Tamer Tandogan: Mit einem sehr guten Gefühl. Wir haben hier ein freundliches und kompetentes Team. Auch die Stadt Olten gefällt mir sehr gut. Ich bin sehr gerne hier.
Weshalb haben Sie sich für die Pallas Kliniken in Olten entschieden?
Wir sind hier in einer etablierten Klinik, die technisch bestens ausgerüstet ist und ein hohes medizinisches Behandlungsniveau ermöglicht. Dies bietet mir und meinem Team viele Möglichkeiten.
Was ist Ihnen an Ihrem neuen Arbeitsort wichtig?
Das Wichtigste ist, dass die Patienten medizinisch gut versorgt werden. Aber auch die Kommunikation innerhalb des Teams sowie mit den Patientinnen und Patienten liegt mir am Herzen. Ich finde es wichtig, dass die Patienten sowohl die Diagnosen als auch die Behandlungsmöglichkeiten gut verstehen.
Weshalb haben Sie sich für den Beruf des Augenarztes entschieden?
Zunächst war für mich klar, dass ich chirurgisch tätig sein wollte. Von der Fachrichtung her hat mich dann die Augenheilkunde fasziniert, weil Physik und Optik mich auch immer interessiert hat. Mir gefällt auch, dass man schnell eine Diagnose stellen kann und rasch ein meist zufriedenstellendes Ergebnis erzielen kann.
Auf welche Gebiete haben Sie sich spezialisiert und weshalb?
Ich bin in mehreren Gebieten in der Augenheilkunde tätig: Netzhautchirurgie, Glaukomchirurgie, Hornhautchirurgie – aber mein Schwerpunkt ist die Linsenchirurgie, diese hat sich in den letzten zehn Jahren sehr entwickelt. Wenn wir beispielsweise die Augenlinse entfernen und eine Kunstlinse implantieren, können wir die Fehlsichtigkeit korrigieren.
Was würden Sie als bisher wichtigsten Meilenstein in Ihrer Karriere bezeichnen?
Wichtig war für mich, dass ich als Assistent an der Universität Heidelberg das Handwerk der Augenchirurgie erlernen durfte. Weitere Meilensteine waren meine Forschungstätigkeit an derselben Universität sowie meine Habilitation. Die Forschung in Kombination mit der Klinik, der Praxis und der Chirurgie ermöglicht mir ein komplettes Bild und macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich.
Wie versuchen Sie, dem Patienten Vertrauen zu vermitteln?
Wichtig ist die Kommunikation. Dem Patienten zuhören und mit ihm so zu sprechen, dass er möglichst alles verstehen kann. Merke ich, dass mich der Patient noch nicht richtig verstanden hat, versuche ich, so lange zu vereinfachen, bis alles klar ist. Weiterhin ist es wichtig, die Anliegen und Sorgen von Patienten mit Empathie zu begegnen.
Wo tanken Sie Energie für Ihren Beruf?
Gute Gespräche mit Kollegen, mit Freunden oder mit der Familie geben mir Energie. Genauso die Natur, Radfahren, Schwimmen. Ich werde mir ein E-Mountainbike kaufen und die Gegend erkunden.
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