Christine Rohrer, Fachexpertin Infektionsprävention bei den Pallas Kliniken, im Interview.

Christine Rohrer, wie haben Sie als Fachexpertin Infektionsprävention die vergangenen Wochen seit dem Lockdown erlebt?
Christine Rohrer: Ich muss immer auf dem Laufenden sein was die Entwicklung von COVID-19 betrifft. Ziel meiner Tätigkeit ist es, Patienten, Kunden, Besucher und Personal vor der Übertragung von Krankheiten und Infektionserregern zu schützen.
Welches waren dabei die grössten Herausforderungen?
Ich muss stets die aktuellsten Informationen des Bundesamts für Gesundheit kennen und die Massnahmen im Team besprechen und umsetzen. Ich bin Mitglied unserer internen Task-Force-Gruppe. Hier besprechen wir laufend, wie wir die Massnahmen des Bundes umsetzen, wie wir die Anweisungen in klare und verständliche Abläufe packen und die Mitarbeitenden informieren.
Viele Leute sind unsicher, ob sie bereits jetzt schon zum Arzt gehen sollen. Wie vermitteln Sie den Patienten, dass Sie bedenkenlos in die Pallas Kliniken kommen können?
Wir haben innerhalb unserer Task Force COVID-19 ein Schutzkonzept entwickelt, das sich an die Angaben des BAG hält. Die Umsetzung dieses Konzepts durch Mitarbeitende sowie Kunden und Patienten soll alle Beteiligten vor einer Ansteckung mit COVID-19 schützen. Die Massnahmen reichen von der richtigen Händedesinfektion sowie der regelmässigen Reinigung und Desinfektion der Räumlichkeiten bis hin zur Montage von Plexiglasscheiben oder die Anpassungen im Bereich der Wartezimmer um nur einige zu nennen.
Was können Patienten und Kunden aktiv beeinflussen, wenn es um die Sicherheit beim Klinikbesuch geht?
Wer sich nicht gesund fühlt oder an Corona-typischen Symptomen leidet, soll zu Hause bleiben und den Untersuchungstermin verschieben. Ausserdem soll im Wartezimmer der physische Kontakt zu anderen wartenden Personen vermieden werden. Damit ist schon viel getan.
Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten, wenn wieder Normalität im Alltag angesagt ist?
Familie und Freunde endlich wieder ohne Einschränkungen treffen zu können. Diese Kontakte fehlen sehr.
Mehr zum Thema: www.pallas-kliniken.ch/covid
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