Wie läuft die Voruntersuchung und der Eingriff ab?
Um zu beurteilen, ob die Behandlungsform für Sie in Frage kommt, machen wir eine gründliche Abklärung und Beratung.
Kostenloser Kurztest (Jetzt buchen)
Erste Einschätzung der Eignung durch einen kurzen Sehtest und Befragung.
Vertiefte medizinische Untersuchung
Detaillierte Messungen, Augendiagnostik und Abklärung der individuellen Voraussetzungen.
Simulation mit Linse
Probelinse simuliert den zu erwartenden Seheffekt, um das Ergebnis vorab zu erleben.
Sind alle Bedingungen erfüllt und Ihre Entscheidung für den Eingriff gefallen, setzen wir den weiteren Ablauf in Gang. Der Eingriff lässt sich dann in vier Schritten unterteilen:
1. Vorbereitung & Betäubung
Vor der Operation wird die Pupille des Auges mittels Tropfen erweitert und das Auge betäubt. Damit Sie während der Operation nicht blinzeln, wird das Auge mit einer kleinen Klammer sanft offengehalten.
2. Flap Opening
Zuerst wird der Hornhautlappen mit einem Femtosekundenlaser erzeugt. Danach wird die Hornhaut, falls erforderlich, mit dem Excimerlaser behandelt (zur gleichzeitigen Korrektur von Fehlsichtigkeit, sofern diese zusätzliche Option von Ihnen gewählt wurde).
3. Inlay Addition
Anschliessend wird das allogene Implantat nur im nicht dominanten Auge eingesetzt und perfekt auf die Sehachse zentriert.
4. Flap Closing
Nachdem das Hornhautimplantat perfekt zentriert wurde, wird der Lappen wieder positioniert und ohne Nähte befestigt. Der gesamte Eingriff dauert etwa 15 Minuten und ist ambulant durchführbar.
Nachsorge & Heilung
Die Erholung des Sehvermögens und die Fähigkeit, in der Nähe zu lesen und scharf zu stellen, setzt in der Regel sehr schnell ein. Bereits am Tag nach der Operation können die meisten Patienten ohne Brille lesen. In den ersten Stunden nach der Operation können Brennen, ein Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit (Photophobie), übermässiges Tränen und Schmerzen auftreten. Diese Symptome verschwinden normalerweise innerhalb von 4 bis 6 Stunden.